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GPT-5.6 Sol und Gemini 4 Argon finden kritische PHP-Sicherheitslücke

KI-Modelle von OpenAI und Google haben laut Berichten eine Schwachstelle in PHP entdeckt, die potenziell Millionen Webseiten betreffen könnte. Die US-Behörde NSA warnt vor den Lücken.

Millionen Webseiten potenziell betroffen

GPT-5.6 Sol und Gemini 4 Argon finden kritische PHP-Sicherheitslücke

Was passiert ist

Laut The Decoder fand OpenAIs Modell GPT-5.6 Sol eine kritische Sicherheitslücke in PHP im Rahmen der Patch-the-Planet-Initiative. OpenAI bezeichnet den Fund laut Bericht als eines der folgenreichsten Sicherheitsprobleme der jüngeren Zeit. Die Sicherheitsfirma Wiz entdeckte die Lücken laut TechCrunch unabhängig davon mit Wiz Atlas, Googles Gemini 4 Argon und ebenfalls GPT-5.6 Sol. Laut Wiz half Gemini 4 Argon besonders bei der Suche, der Entwicklung von Exploits, der Angriffserkennung und der Überprüfung des Patches.

Betroffener Umfang

TechCrunch berichtet, dass die US-Behörde NSA eine Warnung zu zwei kritischen Lücken in PHP veröffentlicht hat, für die die PHP Foundation bereits Patches herausgegeben hat. Laut TechCrunch laufen rund 70 Prozent der Websites im Internet mit PHP, nach einigen Angaben mehr als 33 Millionen Seiten. Die Lücken sollen seit PHP Version 5 (2004) in allen Versionen stecken. Die NSA rät, Webseiten, die nicht sofort gepatcht werden können, bis dahin offline zu nehmen.

Ein neues Risiko durch KI

Wiz erklärt laut The Decoder, dass ein Exploit, der bisher auf eine bestimmte PHP-Installation zugeschnitten war, aufwendig an andere Versionen und Konfigurationen angepasst werden musste. Große Sprachmodelle nehmen diese Hürde nach Wiz' Darstellung weg, weil sie Exploits automatisch an verschiedene PHP-Versionen, Konfigurationen und Speicherlayouts anpassen können. OpenAI erwartet laut The Decoder, dass Funde dieser Größenordnung in den kommenden Monaten deutlich zunehmen, und warnt, dass dieselben Fähigkeiten auch Angreifern helfen können.

Koordiniertes Vorgehen

Laut The Decoder wurde die Behebung über zwei Monate in fünf Phasen koordiniert, unter Beteiligung von PHP-Entwicklern, Wiz, Cloudflare sowie US-Behörden wie CISA und dem Weißen Haus. OpenAI schlägt dieses Vorgehen als wiederholbares Rahmenwerk für künftige KI-gestützte Sicherheitsfunde vor. Laut TechCrunch gibt es bislang keine Berichte über Angriffe in freier Wildbahn.

Einordnung

Wenn du Webseiten mit PHP betreibst, könnte es sinnvoll sein, die eigene PHP-Version zu prüfen. Laut TechCrunch empfiehlt die NSA das Update auf die aktuelle Version, derzeit 8.5.12, weil PHP 8.1 und ältere Versionen nicht mehr unterstützt werden. OpenAI stellt laut The Decoder auf GitHub ein Tool bereit, mit dem Betreiber prüfen können, ob ihre Version betroffen ist. Offen bleibt, wie schnell Betreiber ihre Systeme tatsächlich patchen, bevor Angriffe möglich werden.

Quellen

Redaktionell verantwortet von Ideal Syka. Quellen und Arbeitsweise: Redaktion & Methode. Hinweise und Korrekturen: ai@i6eal.de.

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